Freitag, 28. November 2014

Danke schön...

Für das wunderbare Monsterbuch, das mir eine liebe Kollegin geschenkt hat.


Sonntag, 23. November 2014

Danke!

Im Moment liest man hier nicht so viel... Für die Materialerstellung und für Posts fehlt mir gerade nicht nur die Zeit, sondern auch ein bisschen die Motivation. Nach 'ner fetten Grippe, fühle ich mich jetzt wieder besser und ich kann wieder durchstarten. Was man eben im November so als Durchstarten bezeichnet ;o) Bestimmt liegts an der Jahreszeit, dass ich mich im Moment nicht so gut aufraffen kann. Das hat ja jeder schon mal erlebt.

Umso wichtiger ist es, dass ich mich endlich mal für drei schöne Bücher bedanken, die mir drei liebe Kolleginnen geschenkt haben. Vielen herzlichen Dank und tausendmal sorry für die Verspätung.

Donnerstag, 20. November 2014

Montag, 17. November 2014

Simon says praktisch!

Die liebe Cathrin hat eine Datei gebastelt, in der die "Simon says Ideen" in Streifen "reingepackt" sind. Damit kann man sie z.B. so basteln:


Hier gibt es die Datei als Word, dann könnt ihr euch die Schrift ändern und noch Anweisungen hinzufügen.

DANKE CATHRIN :o)

Samstag, 15. November 2014

Simon says...

Allseits beliebt im Englischunterricht: Simon says...
Wer kennt das Spiel nicht :o) Allerdings habe ich immer wieder das Problem, dass mit immer und immer nur dieselbe Aktionen einfallen. Gestern haben wir an anderer Stelle mal gesammelt, was uns so einfällt und hier das Ergebnis. (Wenn noch weitere Ideen hat... immer her damit.)

Shake your head/hands...!
Touch your nose/ears...!
Look to...
Touch your right/ left knee!
Show your tongue!
Clap your hands!
Count to...
Wave your hands!
Move your fingers!
Stand up!
Stand on your right leg!
Stand on your left leg!
Sit down!
Raise your arms!
Stamp your feet!
Jump two times/three times...!
Jump on your right/left foot!
Turn around!
Stop moving!
One step back, to the right....!
Wiggle your toes!
Bend your knees!

Point at/to...!
Close your eyes!
Sing a song
Snap!
Shake your hair/hands...!
Sit on the desk!
Open your book!
Close your book!

Go to the blackboard!
 Stand in front of your chair. 
Put your hands under the table. 
Stand next to your desk.
Eat a banana!
Show your tongue! 
Put up your hands! 
Smile! 
Jump like a jumping jack! 
Write down a number with your fingers on your friends back.
 Hit your fist.
Do the Twist.
Shake your body.
Wiggle your fingers.
Roll your shoulders.
Show me 1/2/3...fingers.
Touch sth red/blue...!

Touch a boy/girl.
Put your glue into tour pencil case.
Stand on your chair/desk.
...
TO BE CONTINUED :o)

Freitag, 14. November 2014

Literarisches Lernen - Literarisches Unterrichtsgespräch

Literarisches Lernen/Literarisches Unterrichtsgespräch - Was ist das?
Der Umgang mit literarischen Texten erfordert besondere Kompetenzen. Bereits vor dem Erwerb der Lesekompetenz kann man literarisch lernen, indem man durch Hören, mittels oraler Vermittlung, Literatur erfährt. Im kompetenzorientierten Unterricht geht es darum Fähigkeiten im Umgang mit Texten zu erwerben, die bei der weiteren Arbeit mit und an literarischen Texten angewendet werden können. Dieser Transfer muss gleichermaßen angeregt wie geübt werden. Literarisches Lernen ist nicht als das bloße Analysieren von Literatur anzusehen, sondern muss auch Fähigkeiten, wie die Imagination und die Perspektivübernahme mit einbeziehen. In der Grundschule kann das literarische Lernen im Rahmen eines Unterrichtsgespräches dem Erschließen von Inhalten, dem Entwickeln von Vorstellungen, dem Nachvollziehen von Perspektiven der Figuren, dem vertraut werden mit dem literarischen Gespräch, etc. dienen. 

(Spinner, 2006, 6f)

Das folgende Beispiel für eine Unterrichtsstunde zum Literarischen Lernen entstammt der Unterricchtseinheit:  
Literarisches Lernen anhand der Ganzschrift "Die 3a unter Verdacht" von Werner Färber.
Die Stunde befasst sich mit dem Thema:  
Literarisches Unterrichtsgespräch zum Problemfeld: "Sag so etwas nicht zu mir!" - Verletzungen durch Spitznamen und Schimpfworte.


Didaktische Vorüberlegungen, Bezüge zum Rahmenplan, Bildungsplan und den Bildungsstandards
Zum Inhalt des Deutschunterrichts in der Grundschule auf dem Gebiet des Lesens und Schreibens gehört unter anderem der Bereich „Lesen und mit Literatur umgehen“. (HKM, 1995, 92). Kinderbücher und Geschichten werden von SuS als ein attraktiver Unterrichtsgegenstand angesehen. Sie regen zum Nachdenken und zur aktiven Auseinandersetzung an. Anhand von Texten, die speziell für Kinder geschrieben wurden, haben diese die Möglichkeit Autoren kennenzulernen und erfahren mehr über die jeweiligen Themenschwerpunkte der Geschichten.
Der Ganzschrift „Die 3a unter Verdacht von Werner Färber“ ist eine realistische Geschichte, die der Kinder- und Jugendliteratur zuzuordnen ist. Sie eignet sich besonders gut, um eine der zentralen Funktionen des Deutschunterrichts zu erfüllen - Kinder zum Lesen und zur Literatur hinzuführen, da sie Themenschwerpunkte beinhaltet, die aus der direkten Lebenswelt der Kinder stammen. (HKM, 1995, 106)

„Beim Hören und Lesen literarischer Texte beschäftigen sich die Kinder mit wichtigen, sie bewegenden Fragen und setzen sich identifizierend und abgrenzend mit literarischen Figuren auseinander.“ (KMK, 2005, 9) Eine weitere Aufgabe des Literaturunterrichts muss es sein, den Kindern bewusst zu machen, dass die Rezeption von Literatur nicht nur der Unterhaltung oder dem Erlangen von Informationen dient, sondern, dass Literatur Erfahrungen, Gefühle, Wünsche, Ängste und Tabus in Worte fasst und sie sich in diesem Rahmen damit auseinandersetzen können. Beim sprachlichen Austausch über Texte wird das metasprachliche Handeln gefördert. Umgang mit Literatur in der Schule, bietet die Möglichkeit Kinder für Literatur zugänglich zu machen. (HKM, 1995, 107) (Zukunfts- und Gegenwartsbedeutung)
Im literarischen Gespräch (das in dieser Stunde geführt werden soll) soll das Problemfeld der „Verletzung durch Spitznamen und Schimpfwörter“ anhand dreier Zitate thematisiert werden. Das Gespräch gründet weniger auf dem Inhalt der Kapitel 4-6 als vielmehr auf diesem Themenschwerpunkt, der sich in allen drei Kapiteln finden lässt. Im Anschluss an das literarische Unterrichtsgespräch steht die schriftliche Weiterarbeit daran. Die Kinder sollen ihre Gedanken formulieren, einen Ich-Bezug herstellen zw. sich weiterführend mit der Thematik auseinandersetzen. Diese Form der Arbeit entspricht der Kompetenz „Lesen – mit Texten und Medien umgehen“ aus den Bildungsstandards Deutsch, wo im Bereich „Texte erschließen“ davon die Rede ist, dass SuS eigene Gedanken zu Texten entwickeln sowie zu Texten Stellung beziehen sollen, was sich nicht ausschließlich auf den mündlichen Sprachgebrauch beschränken darf. (KMK, 2005, 12)

 

Stundenziel dieser Stunde:
Die Kinder sollen sich im Unterrichtsgespräch mit dem thematischen Schwerpunkt auseinandersetzen, indem sie sich in Personen und Situationen hineindenken und eigene Erfahrungen und Ideen in das Gespräch einbringen, bzw. schriftlich festhalten.



Textstellen und Zitate:
Für das literarische Gespräch wurden als Anlass drei Textstellen gewählt. Anhand dieser sollen die Kinder zum Nachdenken und Sprechen angeregt werden.
Textstelle rund um das Zitat 1 im Kapitel 4: Ilona kommt nach Hause und erzählt ihrer Mutter von der Schule. Sie ist Klassensprecherin geworden. Die Mutter ist sehr stolz darauf. Ilona erzählt, dass Frederike bei der Wahl geheult hat, weil auf drei Zetteln „Bloß nicht Frederike“ stand, die Mutter zeigt sich einerseits verständnisvoll, weil Ilona von ihrer Klassenkameradin genervt ist, andererseits erklärt sie ihrer Tochter auch, warum Frederike, die sehr strenge Eltern hat, sich vielleicht so verhält … Zitat 1: „Besi ist tausendmal netter als Kappes.“ Ilonas Mama seufzt. „Eure neue Lehrerin heißt Besenbinder und die alte hieß Kohl. Könnt ihr euch nicht endlich angewöhnen, die Leute bei ihren richtigen Namen zu nennen?“ (Kapitel 4, Seite 33, Zeilen 13-17)
Textstelle rund um das Zitat 2 im Kapitel 4: Die Kinder teilen sich Schokoladen, die ihnen Besi zum ersten Tag der Räuberwoche mitgebracht hat. Die Kinder putzen die Tafel ruckzuck weg nur Xaver Ippig bekommt nichts ab. Die Kinder lachen als Besi fragt, wie viele Tafeln sie in einer Woche verputzen würden, wenn sie in dem Tempo essen. Alle lachen und haben Spaß … Zitat 2: Die Kinder lachen. Sogar Xaver, der sich sonst immer darüber ärgert, dass er wegen seiner Körperfülle Üppig genannt wird, obwohl er eigentlich Ippig heißt. (Kapitel 5, Seite 40, Zeilen 12-15)
Textstelle rund um das Zitat 3 im Kapitel 6: Einige Kinder der Klasse 3a wollen die Schulleiter, die sie vom Hausmeister „geliehen“ haben heimlich zurückbringen. Für die „Aktion Schulleiter“ schleichen sie am Nachmittag in die Schule. Dort treffen sie auf die weinende Frederike, die ihre Schere in der Schule vergessen hat und diese holen wollte, weil ihr Vater sonst sehr wütend wird, wenn er es bemerkt. Jedoch ist leider die Klassentür zu geschlossen und Frederike kommt nicht an ihre Schere heran … Zitat 3: An der Klassenzimmertür lehnt Frederike. Sie heult. Auf Zehenspitzen eilen die Fünf zu ihr hin. „He, Heulsuse, was ist los?“, fragt Ulli. (Kapitel 6, Seite 50, Zeilen 22-25)



Mögliches Vorgehen und Aufbau einer Stunde mit literarischem Unterrichtsgespräch:
  • mündliche Rekonstruktion der Textstellen „rund um“ die Zitate
  • literarisches Unterrichtsgespräch 
  • Arbeitsphase mit Aufträgen
Zu Beginn der Stunde reproduzieren die Kinder anhand der Zitate, die an der Tafel hängen, die entsprechende Situation aus dem Text, um sie sich noch einmal vor Augen zu holen. Zusammen werden inhaltliche Gemeinsamkeiten der Zitate festgestellt und das Thema für das literarische Unterrichtsgespräch wird erarbeitet.

Das eigentliche literarische Unterrichtsgespräch findet im Sitzkreis statt. Es wird durch Fragen nach positiven und negativen Erlebnissen zum Thema Spitznamen und Schimpfwörtern eingeleitet. Hierdurch werden die Kinder angeregt mündliche Beiträge bezüglich ihrer eigenen Erfahrungen anzubringen. Genannte Spitznamen oder Schimpfwörter werden auf einem kleinen Kärtchen notiert und den im Kreis bereitliegenden Schilder „Spitzname“ bzw. „Schimpfwort“ gemeinsam zugeordnet. Nachdem mehrere Erlebnisse erzählt wurden, werden Bezüge zu den Zitaten und den damit verbundenen Situationen bzw. Personen aus dem Buch hergestellt. Hierbei soll deutlich werden, bei welchen Betitelungen es sich um einen Spitznamen handelt und bei welchen um ein Schimpfwort. Durch das erneute Herstellen des Ich-Bezugs soll verdeutlicht werden: Spitznamen sind (meist) nett gemeint und beleidigen den anderen nicht. Schimpfwörter sind nicht nett gemeint und kränken oder verletzen den anderen. Hierbei werden die zugeordneten Kärtchen zur Verdeutlichung der Begriffe herangezogen.  


Die Arbeitsblätter für die folgende Phase können in Form einer Lerntheke bereitliegen. Sie sollen dazu anregen einen Ich-Bezug herzustellen, sich in die Personen hineinzufühlen und Gedanken weiterzuführen, um Lösungsansätze zu finden sowie Stellung zu beziehen und die eigenen Meinung zu formulieren und sie zu begründen. Die Ergebnisse werden vorgelesen, verglichen und diskutiert.
Folgende Möglichkeiten habe ich für die schriftliche Weiterarbeit an der Lerntheke gewählt:







Die Arbeitsblätter enthielten Bilder, die ich 
aus Gründen des Urheberrechts entfernt habe.



Ich hoffe, man konnte durch meine Ausführungen einen kleinen Einblick in die literarische Arbeit mit Texten gewinnen. Dies ist nur eine Möglichkeit das zu tun. Ich persönlich muss sagen, dass sich diese Art und Weise der Auseinandersetzung mit einer Lektüre sehr lohnt. Sie geht tiefer und weit über das bloße Abarbeiten von ABs zum Inhalt, Suchrätsel und Quizfragen zu den Kapiteln hinaus. Die Kinder gehen nach dem Gespräch ganz anders an die Arbeitsblätter heran und zeigen wirklich gute Ideen. Klar ist der Aufwand recht hoch, aber es lohnt sich!!!





Literatur:

  • Beschlüsse der Kultusministerkonferenz (KMK) (2005): Bildungsstandards im Fach Deutsch für den Primarbereich. München: Luchterhand.
  • Hessisches Kultusministerium (HKM) (Hrsg.) (1995): Rahmenplan Grundschule. Wiesbaden: Diesterweg.
  • Spinner, K. (2006): Literarisches Lernen. In: Praxis Deutsch - Zeitschrift für den Deutschunterricht. Nr. 33 (200). S. 6-17. Seelze: Friedrich.